Mit den beiden Läufen ist das sportliche Jahresziel gesetzt. Allen Freunden und Kollegen habe ich schon Wochen- wenn nicht Monatelang davon erzählt. Das legt schon fest, aber bisher war es noch keine Anmeldung. Bis vorhin hätte es noch eine Ausrede gegeben, die Startplätze sind schon ausgebucht. Das ist jetzt vorbei. Die Anmeldung ist bestätigt, das Ziel ist gesetzt.
Sombody needs that right into their face. Sometime repeatedly.
threat actor = someone who wants to punch you in the face threat = the punch being thrown vulnerability = your inability to defend against the punch risk = the likelihood of getting punched in the face acceptable risk = your willingness to be punched in the face
from the tweet
risk management = your ability to see the punch coming
threat actor = someone who wants to punch you in the face threat = the punch being thrown vulnerability = your inability to defend against the punch risk = the likelihood of getting punched in the face
Wir haben in #labstalk schon wiederholt davon und mit Gästen darüber gesprochen. Seit Herbst vergangenen Jahres ist Generative AI in aller Munde. Die Meinungen der Debatte reichen weit auseinander. Es ist alles dabei von der besten Erfindung die die Menschheit jemals gemacht hat bis zu “wir werden alle sterben wenn die Maschine uns nicht duldet”.
In der ARD Mediathek ist gerade eine sehr schöne Dokumentation, die das alles ein wenig einordnet, wenn man sich mit den Konsequenzen der Technologie einmal auseinandersetzen möchte.
NVidia hat dann mal eine AI dazu verwendet, Leute in die Kamera schauen zu lassen. Automatisch, ohne dass Leute da wirklich hinschauen müssen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Technik die mit “Generative AI” vergleichbar ist, über die gerade alle reden. Das Ergebnis ist jedenfalls beeindruckend, in dem Video sogar noch sehr viel mehr als auf dem Screenshot. Das ganze geht wohl sogar live, kommt aber eben auch aus der “Deep Fake” Schublade. Künstliche Intelligenz kann das Leben eindeutig besser und Produkte schöner machen, aber wie das immer so ist: Dual Use Technologie ist auch für Quatsch oder eben schlechte Sachen geeignet. Jedenfalls hier die Anwendung von NVidia:
Product Video
Das Zitat aus dem Artikel, das dort als Zusammenfassung angegegeben ist, wirkt schon sehr untertrieben.
Plus new options to mirror your camera and take a selfie. — via NVidia
Die Debatte trifft wirklich alle Seiten und Protagonisten des ganzen Spiels. Schon letzte Woche gab es ein Geraune in der Community von Kunden der Adobe Creative Suite. Dort wird gewarnt davor, eine Einstellung zu aktivieren, bzw. das “Opt-Out” zu wählen, die Adobe es erlaubt, Nutzungsdaten zu erheben. Der Vorworf an den Software-Konzern ist, dass diese Daten genutzt werden um eine Kreative AI zu trainieren. Schlussendlich würde Adobe daraus ein Produkt erzeugen, das Künstler überflüssig macht.
Das Beispiel ist vielleicht nicht gleich das prominenteste, aber das erste, das ich in meiner Timeline (Buzzfeed) hatte. Der vietnamesische Künstler Minh Anh Nguyen Hoang, der sich selbst Ben Moran nennt, ist Gegenstand einer Debatte um AI und Generative Art bei Reddit geworden.
Der Künstler produziert Buchcover, berichtet der Buzzfeed Artikel, bereits mehrmals für Selkie Myth, einen Buchautoren aus den USA.
Nun hat der selbe Künstler sein letztes Werk im Subreddit r/Art veröffentlicht, nur um daraufhin gebanned zu werden: die Moderatoren des Forums halten das Werk für Computergeneriert.
Diese Debatten werden die gesamte Kreativbranche treffen, und zwar sehr kurzfristig und sehr hart. Unabhängig von dem konkreten Fall Ben Moran, der bei Reddit angeeckt ist, gibt es eine Nachfrage nach Kontent im Internet. Die Idee, das Geschäftsmodell zu optimieren ist mittlerweile – einige Wochen, vielleicht Monate später – schon nicht mehr neu und wenigstens schon bei TikTok angekommen. Das wird es schwer machen, einen Aufwand von 100h zu argumentieren. Mittel bis langfristig werden Menschen mit AI/KI neue Wege finden, kurzfristig wird das alles zu Tränen führen.
Die Debatte kommt sehr schnell in Gang. Nach seiner Veröffentlichung hat das AI Modell ChatGPT die Welt, oder wenigstens das Internet, gewissermaßen im Sturm erobert. Die Qualität der produzierten Texte begeistert, trotzdem ist
Das Modell ist mit Inhalten aus, Online-Foren, Sozialen Medien, Nachrichtenartikeln, Büchern und gesprochener Sprache trainiert worden und dient dazu, dialogischen Austausch zu ermöglichen. Die Fähigkeiten der Künstlichen Intelligenz scheinen unbegrenzt – Benutzerservice, Suchmaschine, Kundeninteraktion, usw. – und so wird das System auch eingesetzt.
Aber eben nicht ausschließlich. Schon in den Neujahrsferien hat ein Princeton Student ZeroGPT entwickelt, um Plagiate zu erkennen. Die Sorge, daß das System missbräuchlich eingesetzt wird, treibt das Akademische System – zu Recht – um
With the help of ChatGPT, 5 Bucks and 10 Min of Time, you can make money. That’s the claim TikTok User Cadenboof2 makes and he’s probably right. The technology for AI is currently invading all types of creative works and the market for creative work will collapse. Here’s the 1 minute summary of how it allegedly works:
Edward Tian, Informatikstudent an der Princeton Universität, hat gestern Früh getwittert, dass er seine Weihnachts- und Neujahrferien dafür genutzt hat, Plagiate zu erkennen. Und zwar speziell solche, die ChatGPT geschrieben bzw. produziert hat.
Nachdem ChatGPT schon AWS Zertifiziert ist und Youtube voll mit Ideen ist, die Künstliche Intelligenz für Doktorarbeiten zu benutzen, eine Naheliegende nächste Entwicklung.
Er nennt das Ergebnis GPTZero.
I spent New Years building GPTZero — an app that can quickly and efficiently detect whether an essay is ChatGPT or human written
Nun ist es ja an sich keine große Nachricht mehr, wenn irgendwo Bitcoin abhanden kommen. In dem Fall ist es trotzdem bemerkenswert, weil es sich bei Luke Dashjr um einen der profiliertesten Bitcoin Core Entwickler handelt.
Screenshot from https://twitter.com/LukeDashjr/status/1609613748364509184
Soweit bisher bekannt ist, hat der Entwickler bekanntgegeben, dass sein PGP Key kompromittiert wurde. Darüber hinaus weiss man wenig. Außer dass offenbar 200BTC – nach heutigem Stand etwa $3.2Mio – durch den oder die Diebe entwendet worden sind. Ermittlungsbehörden haben sich wohl nicht für den Fall interessiert. Außerdem gibt es Gerüchte, Dashjr habe den Vorfall inszeniert um Steuern zu sparen.
Mein erster Reflex war es Komplexität für die Geschichte Verantwortlich zu machen. PGP ist für sich schon nicht einfach zu bedienen. Sicherheit ist immer ein Zusammenspiel von allen Komponenten und ein kompromittierter PGP Key kann schon mal richtig blöde Konsequenzen haben. Bitcoin Software ist noch deutlich jünger und komplexer, und alle Wallets arbeiten in irgendeiner Form mit Keys. Das Zusammenspiel kann da schon mal schiefgehen. Wenn man die Meldungen von Dashjr richtig verstehen kann, war wohl auch Malware im Spiel. Das lässt alles Spekulationen zu. Aber der Reflex für “zu Komplex” geht nicht weg.
Der Tweet von Dashjr:
PSA: My PGP key is compromised, and at least many of my bitcoins stolen. I have no idea how. Help please. #Bitcoin