Category: Technology, Web & Cloud

The author has a background in computer science and a passion for new technology. When the degree was earned, the web was not too popular yet. That opened an opportunity to follow the entire process with huge fascination, and the journey didn’t end yet. Most of the development happens in Python and Django these days, but all other facets are interesting, too.

  • Tech Bro Innovation

    Patrick Boyle in “Tech Bros Inventing Things That Already Exist”
    Patrick Boyle in “Tech Bros Inventing Things That Already Exist”

    Zum Jahresende ist an sich immer eine gute Zeit, sich über das kommende Jahr Gedanken zu machen. Und nicht nur das, auch zurückblicken ist auch immer eine gute Idee, damit man die gleichen Fehler im neuen Jahr nicht wiederholt.

    Da ich ja nun in Tech arbeite, habe ich Tech-Jahresrückblicke geschaut. Und ich bin bei diesem Video von Patrick Boyle hängengeblieben. Wegen dem Titel, “Tech Bros inveting things that already exist”.

    Patrick ist zwar im Finanzsektor beheimatet, aber er fasst ein Phänomen hervorragend zusammen, das ich bisher im wesentlichen nur als Bauchgefühl mit mir herumgetragen habe: dass viel Quatsch erfunden wird, der bei Lichte betrachtet schon existiert. Eine Saftpresse, Trinkflaschen für die es Apps gibt, solchen Dinge. Ich bin ja selbst nicht unschuldig daran, dass es Smart Lighting gibt.

    Gerade weil Innovation oft nicht gleich als “Disruptiv” zu erkennen ist, wird das Wort viel zu inflationär benutzt, noch bevor eine Innovation sich als solche bewiesen hat.

    Und im Rückblick fällt dann auf, dass viel vermeintliche Innovation oft einfach nur eine schlechte Wiederholung ist. Tech macht halt nicht alles besser.

    Fediverse reactions
    • Andreas
  • Cadbury 5 Star

    Cadbury 5 Star

    Ob das echte Werbung ist ist mir leider ein bisschen unklar. Es ist offenbar der echte Youtube Kanal der indischen Vertretung des Schokoladenherstellers. Trotzdem. In dem Spot wird eine Sache bedient, die in einschlägigen Kreisen schon lange und intensiv diskutiert wird. Was macht AI mit Menschen und menschlicher Arbeitskraft. Und wenn das nun wirklich echte Werbung ist, dann trägt Cadburry solche Gedanken zu einer breiteren Wahrnehmung.

    Ich habe jetzt jedenfalls Lust auf einen Cadbury 5 Star Schokoriegel, bitte.

  • AI rant

    mataroa.blog is ranting about everything that is wrong with AI today. The article clusters into five major arguments: the believe in how LLMs will realise efficiencies, the need to remain competitive, previous successes, preparation for the future, and finally everybody else. All nicely summarised and on point.

  • NetBSD verbietet Code aus AI

    Code generated by a large language model or similar technology, such as GitHub/Microsoft’s Copilot, OpenAI’s ChatGPT, or Facebook/Meta’s Code Llama, is presumed to be tainted code, and must not be committed without prior written approval by core.

    Source: NetBSD Commit Guidelines

    Nach Gentoo hat NetBSD AI generierten Code verboten. Jedenfalls braucht es Core approval, sollte Code submitted werden, der als “tainted” eingestuft wird.

    “Tainted”, also “verdorben”, ist Code, wenn er aus Quellen stammt, die nicht eindeutig zurückzuverfolgen sind. Im Umfeld von Software spielt das eine Rolle hinsichtlich Urheberschaft und Copyright. Bei NetBSD spielt Qualität auch eine Rolle für diese Entscheidung.

  • data breach in media culture.

    May the fourth be with you. Bisschen spät, aber den wollte ich mir für Montag aufheben.

    via pseudo nym.

  • KI kills search

    Pulumi, ein Hersteller von Infrastructure as Code Sachen, sagt, dass sie schlechte KI generierte Beispiele aus dem Index haben werfen lassen müssen. Weil KI Sachen halluziniert hat, die irrführend und falsch sind.

    Story bei The Register.

  • W3C Sustainability Guidelines

    W3C Sustainability Guidelines

    Mit Datum vom 11. April ist das alles noch recht neu. Aber ein weiteres Zeichen dafür, dass Green- bzw. Sustainable Computing an Aufmerksamkeit gewinnt. Jedenfalls hat die W3C Community Group einen Draft Report entwickelt, der eine Guideline für Web Development bieten soll.

    Gegenüber dem Artikel aus dem W3C Blog, den ich neulich verlinkt habe, bespricht die Guideline nicht nur Web-Development und User-Experience Design. In dem Entwurf wird auch Produkt-Management berücksichtigt.

    Der Entwurf ist hier: https://w3c.github.io/sustyweb

  • W3C Sustainable Design

    W3C has patterns for sustainable web design.

    Sustainable Webdesign.

  • Green Software Patterns

    The Green Software Foundation offers a catalog of green patterns for AI, the cloud, and the web. We, as an industry, need to decarbonise software and reach a greener computing model.

    Find the patterns here https://patterns.greensoftware.foundation

  • We need to decarbonise software.

    Dass die Zeit der unendlichen Resourcen vorbei ist, scheint sich auch langsam in der Softwarebranche herumzusprechen. IEEE Spectrum schreibt in einem Artikel der aktuellen Ausgabe von einem “Green Software Movement”, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, bestehende Code-Bases hinsichtlich Carbon-Footprint zu optimieren. Und tatsächlich gibt es auch drüben in LinkedIn und Crunchbase schon vereinzelt Startups, die mit grünem Code werben.

    Das Versprechen ist am Ende weniger altruistisch, als es auf den ersten Blick scheint, in dem Spiel findet sich auch viel Greenwashing statt. Schließlich ist es nicht so selten, dass die Rechnung eines Hyperscalers für einen Kunden entgleist. Dort ist selbstverständlich anzusetzen, zunächst natürlich für den Verbraucher, aber letztendlich auch für den Planeten.

    SOFTWARE MAY BE eating the world, but it is also heating it.

    Der Weg ist klar, weniger Ressourcen verbrauchen, weniger CO2 freisetzen.

    Wie der Rebound-Effekt zu verhindern ist, das ist noch nicht erforscht. Das ist aber auch kein Thema für Ingenieure.